In den Weiten des Nichts

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Hier einige meiner Gedichte:



Ihr Wunsch

Ein letzter mühevoller Atemhauch,

die zarten rotgeschminkten Lippen zitterten.

Ein letztes Mal begehrte er diese zu küssen.

Bitter-süss schmeckte der allerletzte Kuss,

gewahr ihm ihren unbeschreiblichen Schmerz zu spüren.

Nur noch ein letztes Mal-kaum merklich-loderte seine Liebe,

seine ungezügelte Leidenschaft für sie auf,

um dann für ewig zu erlöschen.

Kalter Hass bemächtigte sich seines reinen Herzens.

Er blickte sie mit herablassendem Mitleid an,

verliess sie ohne ein weiteres Wort,

liess sie in seiner Vergangenheit zurück,

nicht ahnend, was er damit anrichtete.

Nie gesagtes würde für immer ungesagt-schweigend-bleiben.

Kraftlo und von der Liebe gepeinigt sank sie auf ihr Bett nieder.

Ihre einstige Schönheit, ihr Stolz, verwelkte wie eine Rose,

einzig was ihr blieb waren spitze Dornen, die andere von ihr fernhielten.

Ihr Wille schwand,

nichts hielt sie zurück

sich dem lang gehegten Wunsch hinzugeben.

Ihre Gedanken eingehüllt in undurchdringliche Dunkelheit,

ihre Gefühle mit eisernen Klingen durchbohrt,

Klingen die unwiederruflich seit langem schon auf sie gerichtet,

haben nun endlich ihr Ziel gefunden.

Ihr gläsern Herz zerbricht,

willkommener Schmerz der in ihren stummen Schreien erstickt,

bedauernde Tränen, die ihre bleichen Wangen zieren,

geboren in ihren kalten leblosen Augen,

die Freude schon lange aus ihnen gewichen.

Durchs Fenster weht der laue Nachtwind,

trägt ihre unglückliche Selle auf sanften Schwingen mit sich fort.

Zurück bleibt ein Körper gebettet auf schwarze Seidenlaken,

die kühle Hand noch immer eine Sanduhr umklammert.

Ein letzter dunkler warmer Bluttropf versickert im Laken,

wie das letzte Sandkorn-das endgültige Ende des schmerzlichen Seins- verrint.




Letzendlich

Auch ein Elfenkind muss sterben
wenn todesbleicher Winter naht
um zu gehen, ohne Rückkehr
auf des Lebens letztem Pfad


Das unsterblich' Antlitz
wie des Mondes Lächeln fahl
die Eiche, sie trägt keine Blüten
des Winters Atem schuf sie kahl


Des Schwanes Anmut ist gebrochen
weißes Gefieder von Blut durchtränkt
und erstickt dran ist die Liebe
die einst des Lebens Lauf gelenkt


Ein gleichgültiger Schrei
und ein Zittern, was zuletzt
Ja! Das Elfenkind verschwindet
von des Schicksals Klauen zerfetzt.






Das Erdenleben ist vorbei


Tränen fallen in eine Schale.

Blut mischt sich unter.

Das Lebenswasser verbleicht.

Der Körper zittert.

Angst in den Augen.

Rückblick auf das Leben.

Der bleiche Mund quält sich zu einem Lächeln.

Doch eine verzerrte Grimasse erscheint.

Die Augen sind starr.

Alles fällt in sich zusammen.

Blutende Wunde im Herz.

Noch ein Messerstich.

Das Erdenleben ist vorbei.



Ohne Titel

Trotz warmer Sonnenstrahlen,

kann ich die kalten Gedanken erahnen,

die Alten sehend,

kann ich mich des Todes nicht entziehen.

Ich möchte tief im Grabe liegen

nicht mit Sonnenstrahlen fliegen,

möchte alle Gedanken vergessen,

die meine gute Seele fressen,

möchte laut um Gnade schreien,

fürs Ende meiner Schmerzen weinen,

ich möchte unser aller Ziel ignorieren,

aber keinen Selbstmord inszenieren.





Der Traum

Augen voller Sehnsucht die mich fragen -

Warum das alles?

Für wen?

Ich habe keine Antwort.

Ich starre nur wie hypnotisiert in diese sehnsuchtsvollen Augen,

die langsam verschwimmen zu einem schwarzen Nichts,

ein schwarzes Nichts voller Tränen,

die heiss durch meine Finger rinnen.

Tropfen für Tropfen hinein in eine ungewisse Zukunft.

Begleitet vom Raunen des Abendwindes,

behütet vom bleichen Gesicht des Mondes....



Dann wird es still,

das schwarze Nichts ist fort,

doch die Augen starren mich wieder an.



Es sind meine Augen -

denn ich stehe vor einem Spiegel,

die Tränen sind fort,

und mein Blut tropft heiss durch meine Finger.

Wie ein Windzug leise,

raunt mir meine Seele Klagelieder zu,

während sie, getragen vom Nebel der Nacht

durch die Leere des Zimmers streift.

Das bleiche Gesicht des Mondes betrachtet mich noch immer und flüstert mir zu:

"Komm, komm mit mir, es ist zeit zu gehn..."

Und ich ging...





Ihr Wunsch

Von unendlicher Trauer verführt,

der Dunkelheit der Sieg gebührt

denn sie hat die Überhand gewonnen,

und viele viele Tränen dem Auge entronnen.



Doch jetzt nicht mehr,

denn das Herz ist leer.

Die Augen leergeweint,

Seele mit dem Schmerz vereint.





Die Augen die einst sahen das Licht

Des engelsgleichen Angesicht,

sind erblindet still und klaglos

bitten nur um den Gnadenstoss.

copyright by DemoniA










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